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Dr.med. Karl Probst zum Nachtyoga
Dr. med. Karl Probst über die Dunkeltherapie
Die Dunkeltherapie, auch „tibetanisches Nachtyoga“ genannt, wird seit jeher in allen Kulturkreisen angewandt. Speziell im Himalaya ziehen sich Yogis auch heute noch wochenlang in dunkle Höhlen zurück, um den besonders tiefen Samadhi-Zustand der Versenkung zu suchen. Die Dunkeltherapie stellt eines der mächstigsten Instrumente zur Selbstfindung und damit auch zur Selbstheilung dar, und zwar bei Erkrankungen aller drei Wesensglieder des Menschen, sei es körperlich, seelisch oder geistig.
Bei der Dunkeltherapie verharrt man eine gewisse Zeit in absoluter Dunkelheit. Dieser Zeitraum kann zwischen einigen Tagen bis zu mehreren Wochen betragen. Das Verfahren gehört im weitesten Sinne zur sensorischen Deprivation.
Man kann grob drei Erfahrungsstufen während der Dunkeltherapie unterscheiden:
In den ersten ein bis zwei Tagen führt die Abwesenheit von äußeren Reizen aller Art zum teilweise unerträglichen Lautwerden der Gedanken und Gefühle. Angst und Langeweile wechseln sich ab. Vor allem innerhalb der ersten 24 Stunden meint man, verrückt zu werden vor Langeweile, Hilflosigkeit und Einsamkeit. Die Versuchung, das Experiment aufzugeben, kann übermächtig werden, vor allem bei erstmaliger Erfahrung. Am zweiten Tag kommt es jedoch zu einer allgemeinen Beruhigung, und erste außersinnliche Erfahrungen können sich bereits einstellen.
In der zweiten Phase verliert man das Körpergefühl. Die mentale Unruhe und damit die Identifikation mit dem Ego schwindet. Man betritt das Stadium des dauernden Klartraums. Die Aura aller belebten und unbelebten Gegenstände beginnt sichtbar zu werden. Mit zunehmender Gewahrwerdungdes Energiekörpers werden alle Gedanken und Gefühle schärfer, dauerhafter und lebendiger. Zunehmende Gewahrwerdung des Eins-Seins aller Dinge.
In der dritten Phase erlöschen die Gedanken und Gefühle immer mehr, es kommt zu immer längeren Phasen der totalen Leere, welche die totale Fülle bedeutet. Man beginnt, den „Donner der Stille“ und die Offenbarung der All-Gegenwart zu spüren. Transpersonale Erfahrungen, insbesondere die Erfahrung von Licht, Liebe, intensivem Lebensgefühl und totalem Wissen. In diesem Stadium sind Spontanheilungen bei allen Arten von Erkrankungen auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene möglich und vor allem die Entwicklung eines dauerhaften Heilbewußtseins. Diese Erweiterung des Bewußtseins von Sehen zum Hell-Sehen, vom Fühlen zum Hell-Fühlen und vom Hören zum Hell-Hören kann auch mehr oder weniger lang ins Alltagsbewußtsein integriert werden.
Zur Intensivierung der geschilderten Erfahrungen empfiehlt es sich, die Dunkeltherapie mit einem Wasserfasten zu kombinieren, oder allenfalls frische Tropenfrüchte, zum Beispiel Trinkkokosnüsee zu sich zu nehmen. Dadurch werden die intrapsychischen Erfahrungen abermals gesteigert.
Kombination von Dunkeltherapie und Samadhi-Tank. Wie vorstehend erwähnt, stellen die Dunkeltherapie und der Samadhi-Tank die beiden wohl mächtigsten bekannten Methoden zur Bewußtseinserweiterung und damit zur geistigen Heilung nach Körper, Seele und Geist dar.
Es gibt bislang weltweit keinen einzigen Ort, an dem sich diese beiden bewußtseinserweiternden Verfahren unter einem Dach befinden und man diese kombinierte Erfahrung selber machen kann – in der Wirkung möglichst noch potenziertmit einem reinen Wasserfasten.
Diese Lücke ist jedoch inzwischen geschlossen, denn ich habe auf meiner Bio-Farm hier in Bolivien eigens für die Dunkeltherapie ein modern eingerichtetes, ruhig gelegenes, fensterloses Haus mit drei Zimmern mit Lichtschleuse und Klimaanlage konzipiert. In einem dieser Zimmer ist auch ein hochmoderner 2,5 mal 1,5 Meter großer Samadhi-Tank mit vollautomatischer Temperatur-Regulation, vollautomatischem Wasserfilter, Klimaanlage, Notruf und Telefonanschluß eingebaut.Wie gesagt, dürfte es sich weltweit um den einzigen Ort handeln, an dem sich beide Methoden unter einem Dach befinden und dem interessierten Publikum zur Verfügung stehen. Vor allem für Therapeuten und Weltverbesserer aller Art stellen diese Verfahren die ultimative Erfahrung dar: Zum einen, um den eigenen Schatten zu bearbeiten und zu integrieren. Zum anderen, um ein dauerhaftes kosmisches Heil-Bewußtsein zu entwickeln.
Wirkungen von Dunkeltherapie und Samadhi. Wie aus dem Zen-Buddhismus und anderen Weisheitslehren bekannt, zum Beispiel aus der „Wolke des Nichtwissens“ oder der Huna-Philosophie, oder aus den Werken des modernen Mystikers Joel Goldsmith, stellt die Gedankenleere die wichtigste Voraussetzung zur Wiederverbindung - auf lateinisch „Religio“ genannt – zum Höheren Selbst oder Gott dar.
Die Kombination von Samadhi mit Dunkeltherapie beschleunigt diesen Prozess ungemein: Was ansonsten Jahrzehnte hingebungsvoller Exerzitien und Meditation erfordert, erreicht man mit diesen Methoden innerhalb weniger Wochen: Man wird gewahr, daß das gesamte Leben ein einziger Traum ist, und dass das Gehirn nicht nur den gewohnten Traumzustand der Nacht produziert, sondern dass auch die Erlebnisse des Tagesbewußtseins lediglich eine Projektion des eigenen Verstandes darstellt: Beim Aufwachen aus dem Schlaf fallen wir erneut in einen neuen Traum, der als Realität empfunden wird. Selbst die verschiedenen Stufen der sogenannten Erleuchtung bedeuten lediglich, dass wir aus einem Traumzustand in den nächsten wechseln, wobei die hypnotische Fehldeutung der Realität allerdings immer schwächer wird und man sich tatsächlich mehr und mehr dem ultimativen Erwachen annähert.
Die Grenzen zwischen Wachen und Träumen, zwischen Innen und Außen beginnen sich mehr und mehr aufzulösen. Insbesondere wenn man einige Nächte im Samadhi-Tank geschlafen hat, stellt sich eine zunehmende Gewahrwerdung der Tatsache ein, dass unser träumender Verstand der Schöpfer sowohl der Innenwelt, als auch der Außenwelt ist.
Informationen zu Dr. med. Karl Probst erhalten Sie unter www.dunkelyoga.com.
(Texte auszugsweise von seiner Homepage www.dunkelyoga.com)

