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Bericht Elgard Schinko
Meine Zeit in der Dunkelheit (5.-10. April 09)!
Wow, was für eine Erfahrung! Wie schön es ist, so auf sein Herz zu hören und die Stimme des Herzens bestätigt zu finden. Ich wusste, dass ich eine wunderbare Zeit haben werde und die hatte ich auch. Eine Zeit, die mein Vertrauen noch weiter stärkte und mir viele Einsichten nicht über den Kopf sondern über mein Herz schenkte.
Der Holger gehörte auf Anhieb zu dem Typ schräger Vögel, bei dem ich mich in guten Händen fühlte. Sehr im Vertrauen ging ich so in die Dunkelheit und… fühlte mich zu aller erst einfach mal wohl.
Für mich hatte die Dunkelheit etwas Heimeliges, Uterushaftes. So genoss ich es mit mir und meiner Decke im Dunkeln zu sitzen.
In mir entstand ein Bild der Dunkelheit, das Bild einer wunderschönen Frauengestalt, der „Königin der Nacht“, die mich – Tochter der Nacht – liebevoll umhüllte. Ganz sanft, nichts wollend einfach nur da Seiend. Und lässt du dich umarmen, so wird es Licht unter ihren Armen, die dich wie Engelsschwingen umhüllen.
Die erste Nacht und den darauf folgenden Tag verbrachte ich sehr ruhig und im Frieden mit mir. Ich hatte meinen Spaß mit mir und der Situation, in die ich mich da gebracht hatte.
Am zweiten Tag wurde die Dunkelheit immer dunkler, was mich einerseits faszinierte, was teilweise aber auch Angst zu machen begann. Vor allem als das Gefühl aufkam, meine körperlichen Grenzen zu verlieren – mich zu verlieren.
Meine innere und auch körperliche Unruhe und meine Angst wiegelten einander auf. Aber nicht lange. Ich hatte die Wahl. Ich konnte mich für die Angst entscheiden oder – und da hatte ich ganz Sonia im Ohr – für die Hingabe und das Vertrauen. Ich entschied mich für Zweiteres :-) und war ganz erstaunt, wie einfach das war und wie rasch sich die Angst verabschiedete und wieder Ruhe einkehrte.
Auch meiner Müdigkeit durfte ich mich hingeben und so durch die Zeit „dämmern“ der Dunkelheit und den Farbphänomenen (vor allem der Farbe violett vor grün) folgend. Nichts tun oder wollen, einfach nur sein.
Am dritten und vierten Tag stellten sich dann Lichtphänomene ein. Ich kam mir vor wie bei einem Diavortrag und betrachtete fasziniert und relaxet die farb- und lichtfrohen Dias der Dunkelheit. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich da so manches Licht- oder Engelwesen mit dazu gesellte.
Gleich zu Beginn meines Dunkelaufenthaltes und auch später immer wieder spürte ich die Präsenz von meinem Opa. Ich sah ihn innerlich hinter mir – mich stützend. Dann war mir, als kämen meine weiblichen Ahninnen und meinten, das wäre ihr Platz.
Mein Opa war immer noch präsent aber anders, mehr als Schutzwesen, während mir meine Ahninnen in Lichtgestalt den Rücken stärkten und mir ihre weibliche Kraft zufließen ließen.
Ich war gespannt, ob sich auch dunkle Bilder zeigen würden. Es zeigte sich nicht wirklich was Neues. Das was kam, kannte ich vor allem aus schamanische Reisen und konnte ich gut anschauen und in Frieden ziehen lassen. Mein innerer Friede erfüllte mich mit Freude und tut das auch jetzt!
In diesen sechs Tagen durfte ich die Dunkelheit so sanft und liebevoll erfahren, dass mein Bild und meine Angst vor den so genannten „dunklen Mächten“ eine ganz neue Gestalt annahmen.
Das Leben meint es so gut mit uns, wenn wir uns ihm anvertrauen!
Und was uns an Dunklem begegnet, sind nichts anderes als die eigen dunklen Schattenseiten, die ins Licht gehoben werden möchten. Denn genau das passiert, wenn wir und von der Dunkelheit umarmen lassen. In ihren Armen sind wir im Licht und in der Liebe.
Ich durfte in der Dunkelheit auch den Lichtpunkt in mir (wieder) entdecken. Oder vielleicht besser wieder wahrnehmen lernen, denn er ist und war immer da. Mit diesem Lichtpunkt bin ich mit dem allumfassenden Licht und der allumfassenden Liebe stets verbunden, bin ich dieses Licht und diese Liebe.
Und trotzdem freute ich mich zwischen durch immer wieder darauf, nach den sechs Tagen wieder zurück ins Licht und ins Leben gehen zu dürfen. So wohl ich mich in der Dunkelheit auch fühlte, so erkannte ich auch, dass für meine weitere Entwicklung zurzeit nicht so sehr der Rückzug sondern das Leben „draußen“ von Bedeutung ist. Und auf das freue ich mich!
Ich weiß und spüre aber auch, dass das nicht mein letzter Dunkelheitsaufenthalt gewesen ist und freue mich schon sehr auf meinen nächsten :-)
Ich bin voller Dankbarkeit für diese Erfahrungen und für die so unendlich liebevolle und unterstützende Führung aus der geistigen Welt.
Und ich spüre eine ganz große Dankbarkeit für meine irdischen Lehrer und Wegbegleiter und Innen und für meine Erden- und Seelenfamilie.
DAS LEBEN MEINT ES SO GUT MIT MIR – DANKE & AHO!

